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By Annette Noschka-Roos

ISBN-10: 3663093832

ISBN-13: 9783663093831

ISBN-10: 3810010499

ISBN-13: 9783810010490

Erkundungen im museumspädagogischen Wald "In pädagogischen Hainen und Fluren zu lustwandeln ist verlockend, aber nicht ungefährlich. guy kann dort ausgleiten oder in die Irre gehen." Die­ ses Zitat des tschechoslowakischen Museumswissenschaftlers STRANSKY (1982a, S. forty five) über die Museumspädagogik wird aufgegriffen und metaphorisch leicht variiert: Der vorliegende Bericht will zu einem Waldspaziergang einladen. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Es lohnt sich! Es wartet ein Zauberwald mit exotischen Vögeln, einmaligen Pflanzen, widerspenstigem Gestrüpp und einsam blühenden Gewächsen. Manche blühen jahraus jahrein, anderen ist nur ein kurzes Gastspiel beschieden. Je nach Begegnung ist guy verzaubert oder behext und versteht die Welt (bzw. den Wald) nicht mehr. Im ersten Fall wird guy freudig darin weiterschreiten und sich vielleicht an einem ausgewählten Ort niederlassen. Im zweiten Fall wird guy versuchen zu fliehen und in wilder, verärgerter Flucht so manch schöne Pflanze niedertrampeln. Manchmal findet guy Hexenmeister im Wald, die, von ihren magischen Kräften überzeugt, glauben, den Wald unter Kontrolle zu haben. Doch keine Angst, sie können dem Wald nichts antun. Schade ist nur, daß dem zunächst interessierten Betrachter auf diese Weise der Zauber des Waldes genommen wird, indem guy ihn verhext, sich verirren läßt und ihn somit von weiteren Besuchen abhält.

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KERSCHENSTEINER 1925; GRASSL 1981), führen die Autoren des Handbuchs weiter organisationstypische Tätigkeiten des Museums an, setzen sie parallel zu typischen Aneignungsformen von Kindem und erschließen dadurch ein neues pädagogisches Potential: Sammeln und Suchen, Bewahren und Erhalten, Forschen und Ordnen, Präsentieren und Vermitteln werden als kinderspezifische Tätigkeit interpretiert, als produktive Auseinandersetzung und Aneignung der Wirklichkeit. Mit dieser pädagogischen Transformation der Museumsfunktionen sollen "Konturen einer eigenständigen Museumsdidaktik" (WESCHENFELDER/ZACHARIAS 31992, S.

3) notwendig sind. : Taxonomie von Lernzielen im kognitiven Bereich. Weinheim 1972; DAVID R. I c :r ~ "'" ""' Konzept: Didaktiker, F•chwissenschaftler . ) Erfolgskontrolle ""' ;' ~ ""' ".. ~ ~ Besucher I-- + - n "'"c " ~ " Nichtbesucher Z1elgruppen Abb.

1989. S. ; sämtliche Themen der mit Bundesmitteln finanzierten Fortbildungsreihe sind jüngst abgedruckt in: Vermittlung im Museum. , Bonn 1991. 32 dazu aufgebauten Studienrichtung manifestieren soll, oder integriert, indem "in die bestehenden, fachspezifisch einschlägigen Studien- und Ausbildungsgänge ein museumspädagogisches Angebot" aufzunehmen wäre (NUISSL/PAATSCH/SCHULZE 1987a, S. 20), kann hier nicht untersucht und beantwortet werden. Zu hoffen ist, daß der erziehungswissenschaftliehe Part der Museumspädagogik geklärt und herausgearbeitet werden kann.

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Besucherforschung und Didaktik: Ein museumspädagogisches Plädoyer by Annette Noschka-Roos


by Charles
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