Download PDF by Carsten Klingemann: Jahrbuch fur Soziologiegeschichte: Soziologisches Erbe:

By Carsten Klingemann

ISBN-10: 3531152734

ISBN-13: 9783531152738

Das Jahrbuch für Soziologiegeschichte versammelt Texte über Georg Simmels lebensphilosophische Perspektive und seine kultursoziologische Sicht auf Exzentriker sowie über Max Webers Logik der Handlungsdeutung, die Herausbildung der Religionssoziologie im Kontext der Vergleichenden Religionsforschung, die historisch-religiösen Wurzeln der Körper-Metapher soziologischer Theorieansätze und schließlich über die Theorie, Empirie und Methode der Chicagoer Schule der Soziologie. Im "Archiv" wird in einer weiteren Folge ein Philosophen-Dossier des Sicherheitsdienstes der SS vorgestellt.

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Au fil des chapitres du Tome 1, Amma répond à toutes sortes de questions, que ce soit au sujet de los angeles vie de famille et de l. a. vie spirituelle, ou le sens de los angeles sadhana [pratique spirituelle], l. a. méditation, l'Advaita [non-dualité] au quotidien, le rôle du vrai dévot, l. a. foi ou le karma. Amma n'hésite pas à parler d'elle-même, comme lorsqu'elle évoque ses souvenirs d'enfance.
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Deshalb möchte ich mich hier diesem Thema widmen und seine Kulturbedeutung hervorheben. 5 2 Exzentrik als soziale Form – ein Definitionsversuch Etymologisch stammt der Ausdruck „exzentrisch“ vom lateinischen „ex centro“, was soviel bedeutet wie „abseits eines Mittelpunktes“. 6 Exzentriker, also Menschen, die exzentrisch sind, erscheinen ihren Mitmenschen als überdreht, verrückt auf jeden Fall aber als seltsam. Ihre ganze Art und/oder ihr Aussehen rufen meist ambivalente Reaktionen hervor. Denn einerseits empfinden viele Menschen Exzentriker als lustig und aufregend, andererseits können durch sie aber auch Gefühle von Befremdung und manchmal sogar Angst ausgelöst werden, was zu starken Abwehrreaktionen führen kann.

Er verteilte symbolisches Kapital und sicherte sich auf diese Weise Vorteile in einer Kultur, in der viele keine festen Urteile haben und deshalb nach Mooshammers Vorgaben hecheln. Weil er es 30 31 Stein, G. , S. 9 Vgl. dazu die Zeitschrift: Marie Claire Nr. 7, Komische Käuze – oder warum man Exzentriker täglich giessen sollte, S. 165 Exzentrik als integrierende Elemente gesellschaftlicher Modernisierung 45 verstand, sich als anscheinend unabhängige Person mit erlesenem Geschmack zu präsentieren, fand Mooshammer auch jene erlesene Kundschaft, die er zur Finanzierung seines gelebten Berufsexzentrikertums brauchte: reiche, aber unsichere oder gelangweilte Personen, deren Lebensziel ebenfalls auf die Suche nach dem Außergewöhnlichen beschränkt blieb.

Je klarer dabei das „Feindbild“ gezeichnet werden kann, umso einfacher ist es, Front zu machen und dadurch Gemeinschaft herzustellen. Exzentrik als besondere Art von Alterität gestattet demzufolge Gruppen in hohem Masse kollektive Identitätsfindung. Das ist gemeinschaftsstiftend und deshalb in hohem Masse gesellschaftlich funktional. Auf der dritten, der Ebene der objektiven Kultur, ist Exzentrik ebenfalls sehr effizient. In Anlehnung an Alois Hahns These von der strukturellen Einbindung einer generalisierten Fremdheit in modernen Kulturen8 behaupte ich, daß moderne Kulturen Exzentrik strukturell integriert haben und als Ressource nutzen, weil Exzenttriker in dreierlei Hinsicht wertvolle Dienste leisten: Erstens: Exzentriker nähren und verkörpern durch ihre offen gelebte und demonstrierte Andersartigkeit den kollektiven Traum vom autonomen, freien und unabhängigen Individuum.

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